Mo. 04. März 2024

Schnell da und schnell weg

so lässt sich der letzte Winter vielleicht am Besten beschreiben.
Und wer gerade zum richtigen Zeitpunkt dabei war, der konnte durchaus die eine oder andere sehr schöne Schneeschuhtour mitmachen.

Insgesamt haben Manuela und ich 18 Schneeschuhtouren und 3 Wanderungen durchgeführt. Teilweise durch herrlichsten Pulverschnee und fast ausschließlich bei Sonnenschein. Also gar nicht so schlecht.

Der  vergangene Winter hat uns aber auch viel abverlangt. Die ständigen Termin- und Zieländerungen waren eine Herausforderung.
Ihr habt dafür immer viel Verständnis gezeigt, wart bereit auch längere Anfahrten auf Euch zu nehmen, anstatt einer Schneeschuhtour auch mal einen Tag wandern zu gehen oder bis zum Vortag zu warten, um zu erfahren, was vom Schnee her machbar ist.
Dafür möchten wir uns bei Euch bedanken. Es ist ein großes Geschenk mit so netten Menschen in den Bergen unterwegs sein zu dürfen! 

Der Winter wird aber auch künftig vermutlich immer mehr zur "Überraschungstüte". Zum Glück sind wir ab nächsten Winter zu dritt. Neben Manuela und mir wird dann auch noch Susi Kotiers Schneeschuhtouren anbieten. Das heißt, dass wir dann flexibler reagieren und bei guten Bedingungen Zusatztermine einschieben können.

Beste Voraussetzungen also, um in die nächste Saison zu starten. Wir geben jedenfalls nicht auf. Dafür ist Schneeschuhgehen einfach zu schön!


 
 So. 25. Februar 2024

Das Wunder von Sachrang

oder was lange währt, wird endlich gut!

So viel "Hirnschmalz" ist noch keine Tour geflossen. So viel hin und her das gab es noch nie!

Was zunächst als Schneeschuhtour ausgeschrieben war

  • musste ich Anfang Februar aufgrund von Schneemangel in eine Wanderung umwandeln....
  • Dann kam der viele Niederschlag, Bergwege und Steige waren in kürzester Zeit regelrecht abgesoffen. Zu schlammig und rutschig....
  • Also noch mal umdisponieren: Rauf zum Erlerberg und oben die Wanderung machen, wo die Wege noch trockener sind...
  • Dann über Nacht Schnee bis in Tallagen..

Unglaublich, aber so geschehen: Grüne Almwiesen - wo bereits die ersten Gänseblümchen zu sehen waren - verwandelten sich über Nacht in ein Wintermärchen.
Die von uns Schneeschuhgehern so geschätzten 15 cm Neuschnee reichten aus, um unser Schneeschuhglück zu finden.

Was lange währte, wurde dann aber so richtig gut!!!


 
 Mo. 19. Februar 2024

Wettlauf mit dem Frühling

Schnee wäre noch genügend da gewesen auf der Eggenalm, wären da nicht die frühlingshaften Temperaturen......

Wie schön, wenn es in der Blindau nicht so kalt ist, wenn man beim Weggehen schon die Jacke ausziehen kann und auch die Handschuhe in den Rucksack wandern. Herrlich so eine Frühjahrsschneeschuhtour!

Während die Aufstiegsspur noch schön hart und fest war und wir auf diesem Weg sehr bequem zur Eggenalm kamen, wurde der Schnee ab Mittag zunehmend weicher. Da hieß es auch beim Abstieg in der Spur bleiben.
Was sonst so große Freude macht, nämlich das Eintauchen in den unverspurten Schnee, blieb uns gestern verwehrt. Jede noch so kleine Abweichung wurde gleich zum großen Abenteuer. Unter der Schneedecke ist quasi schon der Frühling am Werk, da rauscht und plätschert es, tun sich Krater und Löcher auf. Ein falscher Tritt und schon ist man drin.

Zum Glück ist dann alles gut gegangen und so gönnten wir uns zum Schluss beim Sulzinger Kaser noch ein herrliches Bad in der Frühjahrssonne. Wie schön!

Aber eines ist klar: das war es jetzt mit dem Schnee auf der Eggenalm. Hier hat der Frühling Einzug gehalten - unaufhaltsam!


 
 Di. 13. Februar 2024

Wintertraum auf der Eggenalm

Die Eggenalm hat uns wieder mal alle überrascht....

Während im Garten schon die ersten Krokusse blühen und sich die Narzissen schon auf den Weg machen, sind wir nochmal richtig in den Winter eingetaucht. Kaum zu glauben. 10 cm Neuschnee verwandelte die Landschaft rund um die Eggenalm in ein einziges Wintermärchen.
Ganz alleine waren wir unterwegs, kaum andere Spuren waren zu sehen und völlige Ruhe.

In der unverspurten Landschaft hatte die Susi - unsere neue Schneeschuhführerin im Team - ordentlich zu tun. Wo geht es hin und wie legen wir die Spur am besten an, damit alle zufrieden sind und niemand "murrt". Diese Anforderung hatte Susi mit Bravour gemeistert.

Oben angekommen spitzte dann auch immer wieder mal die Sonne durch. Ein höchst dramatischer Wechsel zwischen Sonne und Wolken.

Das Hüttenbankerl auf der Eggenalm war noch frei und so konnten wir dort gemütlich Brotzeit machen. Beim Abstieg tat sich dann nochmal der Blick auf die Hemmersuppn Alm und die umliegenden Berge auf, was für ein Anblick und schöner Schneeschuhtag!

 


 
 Mo. 29. Januar 2024

Hemmersuppn Alm - immer wieder für eine Überraschung gut

Während es im Tal schon sehr frühlingshaft geworden ist, herrscht dort oben noch der Winter.

Wieder mal sorgte das Almgelände der Hemmersuppn Alm für großes Erstaunen. Kaum ist man aus dem Hüttentaxi ausgestiegen, ist man wie in einer anderen Welt!

Nicht nur, dass wir auf eine durchgehende Altschneedecke trafen, sondern auch noch mit Sonne und milden Temperaturen verwöhnt wurden. Eine richtige Frühjahrsschneeschuhtour.
Herrlich die plätschernden Rinsale, das Glitzern der Schneedecke und die fast grenzenlose Weite der Almfläche. Einziger Wermutstropfen das Geklappere der Schneeschuhe. Wie eine Horde Pferde hörten wir uns an.

Aber das war zu verschmerzen. Hatten wir doch einen sehr schönen Schneeschuhtag!

 


 
 So. 21. Januar 2024

Eine Aussichtskanzel , die hält was sie verspricht

.....vorausgesetzt, das Wetter spielt mit!

Manchmal braucht es ein paar Anläufe, bis man es optimal trifft. Und dann freut man sich natürlich umso mehr!

Das schöne an der Aussichtskanzel über dem Achental ist, dass man gleich in zwei Richtungen blicken kann und ein Bergpanorama hat, das man so leicht kein zweites Mal findet. Dass man auf Ruhe und Einsamkeit trifft und meistens auf unverspurte Hänge. Und wenn dann noch Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen dazu kommen, dann sind alle glücklich.

Nach so einem Tag und einem abschließenden Besuch im Café braucht es nur noch eine warme Dusche und ein Kanapee und man ist zufrieden mit sich und der Welt.

Wenn es nur immer so einfach wäre!

 

 


 
 So. 14. Januar 2024

Staffnalmrunde - Schneeschuhgehen wie man es sich nur wünschen kann!

Und eiskalte Temperaturen bescheren einem oft das höchste Winterglück!

Wenn man nur einmal die kühle Liftfahrt überwunden hat und die ersten Meter hinter sich gebracht hat, dann kann man eigentlich nur noch Freude empfinden über so herrliche Bedingungen.
Die kalte Nacht hat den Schnee kräftig aufgefroren. Eiskristalle, die beim Durchschreiten gerade so rauschten. Alles unverpurt und an die 25 cm Pulverschnee. Und obendrein gab es auch noch Sonnenschein und herrliche Fernsicht.

Die Staffnalmrunde war wieder mal TOP! Mit allem, was der Winter zu bieten hat. Nur die Sicht auf den Chiemsee wurde uns verwehrt. Im Tal ein einziges Nebelmeer und wir über den Wolken. Aber das kann man verschmerzen!


 
 Do. 11. Januar 2024

Gmiatlich unter der Woche

Abenteuer inclusive!

So ein Tag wie gestern, das ist wie ein 6er im Lotto! Frischer unverspurter Pulverschnee, ein Nebelmeer über dem Tal und eine lustige Frauenrunde, die zu "allem" bereit ist.

Ab dem Moment, wo sich der Nebel lichtete und sich die ersten Sonnenstrahlen zeigten, war klar, dass das heute ein ganz besonderer Tag werden würde.
Ziemlich frisch war es da noch, aber das war der Preis für den Anblick einer tief verschneiten Winterlandschaft, für die winterliche Einsamkeit und die unberührte Almenlandschaft.

Da hieß es wieder mal Stapfen und Spuren. Dieses Gefühl als Erste durch den unverspurten Schnee zu gehen hat Suchtcharakter. Da nimmt man auch gerne die Anstrengung in Kauf.

Richtig lustig wurde es aber dann beim Abstieg. Wagemutig stürtzten sich die Frauen in die fluffigen Pulverschnee-Hänge unterhalb dem Sessellift. Ein Gefühl, wie durch Watte zu gehen.

Was für ein Abenteuer und perfekter Auftakt für die kommenden Mittwochs-Schneeschuhtouren!


 
 Mo. 08. Januar 2024

Wenn Frau Holle ihre Betten ausschüttelt

Dann kommt Freude auf!

Wer hätte das gedacht! Während es am Freitag in Hinterwössen noch regnete, verwandelte sich die Landschaft bis zum Sonntag in eine einzige Winterlandschaft.
Dicke weiße Flocken hatten die Bäume und Sträucher eingehüllt in einen regelrechten Wintermantel. Während der Schnee zu Beginn noch ein bisserl pappig war, wurde oben daraus reinster Pulver. Rundherum Schnee und winterliche Einsamkeit. Da hieß es Stapfen und Spuren!

Und ist man dann erst mal mittendrin im winterlichen Schneetreiben, dann verwandelt sich das anfängliche Zögern schon nach kürzester Zeit in reinste Freude. Schneeschuhgehen im Nebel und bei Schneefall ist einfach ganz was Besonderes!


 
 Mi. 03. Januar 2024

Überraschung auf der Hemmersuppn Alm

Weil es im Tal nahezu überall grün ist und milde Temperaturen herrschen, konnte sich eigentlich keiner so recht vorstellen, wo man jetzt noch eine Schneeschuhtour machen kann.
Aber die Hemmersuppn Alm ist einfach immer für eine winterliche Überraschung gut!

Nicht nur, dass es dort oben eine geschlossene Altschneedecke gab, es hatte - wie auf Bestellung - über Nacht auch noch mal geschneit und so konnten wir durch 15 cm unverspurten Neuschnee unsere Spuren ziehen.
Bäume und Sträucher waren dick verschneit. Ein richtiges Wintermärchen!
Wären da nicht die warmen Temperaturen gewesen, die den Schnee leider sehr schnell feucht und pappig werden ließen. Da hieß es kräftig stapfen und immer wieder die Schneeschuhe von den "Stöckeln" befreien.

Trotzdem hatten wir unsere Freude an der herrlichen Landschaft und dem winterlichen Almengelände. Ein ständiges Auf und Ab, mal rechts, mal links und überall Weite und wenig Leute unterwegs. Winterliche Einsamkeit, wie man sie sich wünscht.

So hatten die Schneeschuh-Einstieger nicht nur einen schönen Tag, sondern auch sehr gute Bedingungen, um die Technik und die Basics rund um´s Schneeschuhgehen kennenzulernen.

So könnte es jetzt weitergehen!

 


 
 So. 17. Dezember 2023

Erste Schneeschuhtour im winter wonderland

Manchmal reichen schon 5 cm Neuschnee und der Tag ist perfekt!

Was für ein Glück bei unserer ersten Schneeschuhtour! Genau einen Tag vorher hatte es den heiß begehrten Pulverschnee geschneit. Genauso viel, dass die Landschaft sich in ein Wintermärchen verwandelte. Wie herrlich, wieder über die verschneiten Almwiesen zu stapfen, den unberührten Schnee zu durchschreiten und sich von der Sonne wärmen zu lassen.

Die Schneeschuhtour zu den Almen unterhalb des Spitzsteins kann man noch so oft gemacht haben. Jedes Mal ist es irgendwie anders schön. Und wenn es zum Saisonstart schon so beginnt, dann lässt einem das, das Schneeschuhgeher-Herz schon ganz schön höher schlagen. Solche Bedingungen - wie gestern - hat man selten. Sozusagen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, das uns einen Vorgemack gemacht hat, auf die kommende Schneeschuhsaiosn.

Hoffen wir, dass wir noch viele schöne Schneeschuh-Erlebnisse in diesem Winter haben werden!


 
 Mi. 25. Oktober 2023

Wandersaison ist zu Ende

 Liebe Bergfreunde,

die Wandersaison ist zu Ende. Zahlreiche sonnige Herbstwanderungen sind ein schöner Ausgleich für den zähen Start im Frühjahr und den Sommer, der eigentlich viel zu heiß war....

Ich möchte mich bei Euch bedanken, für das Dabeisein, für die lachenden Gesichter bei Regen, für das frühe Aufstehen an heißen Tagen und die gute Stimmung, die wir bei allem hatten.
Der schönste Lohn ist für mich, wenn alle zufrieden und gesund von einer Wanderung zurück sind und Euch der Tag gefallen hat.

Ein paar Rückmeldungen, die mich erreicht haben.

  • Liebe Josefine,
    ich freu mich so, dass ich dich gefunden hab! Ich fühle mich richtig wohl in der Gruppe. Eine echte Bereicherung, für die ich dankbar bin. Schön, dass es dich gibt, und danke für deine kundigen, super ausgewählten Führungen. (Und dein un!) nachahmliches Lachen....
  • mit Dir in den Bergen unterwegs zu sein, bedeutet: die Wadln spürn, das Herz erfreun, die Augen erfrischen und die Seele baumeln zu lassen. Danke für deine untermüdliche Wanderlust, deine Herzlichkeit und Dein Verständnis!

  • Liebe Josefine und liebe Angelika,
    danke für die Tonaufnahmen via wetransfer und für eure tolle Organisation. Und es war wieder so scheee mit euch Beiden und mit allen Jodlerinnen. Wieder ein unvergesslicher Tag.

  • Und hier noch ein "Elfchen"
    Jodln
    über 'd Schneid
    oans, zwoa- dreistimmig
    bis daas Herz aufgehd
    juchzn 


 
 Mo. 23. Oktober 2023

Jodelwochenende auf der Schwarzrieshütte

Wenn 13 Frauen auf einer Alm zum Jodeln zusammen kommen, dann kann eigentlich nur etwas "Großes" dabei raus kommen. So war es jedenfalls bei unserem Jodelwochenende auf der Schwarzrieshütte mit Monika Baumgartner.

13 Frauen aus allen Richtungen, aus der Landeshauptstadt und vom Dorf, mit unterschiedlichsten Vorerfahrungen, Erwartungen und Jodelkenntnissen. Aber mit einer gemeinsamen Leidenschaft: Jodeln und Dazulernen!
Da hatte die Monika ganz schön zu tun mit uns. Ob die vielen Oim-Jodler, die anspruchsvollen dreistimmigen Jodler und sogar ein Lied, alle Wünsche bekamen wir erfüllt.
Während bei der einen oder anderen schon am Samstag die "Festplatte blinkte", konnten andere beim abendlichen Beisammensein gar nicht genug bekommen. "Den kannt ma a no doa, i kenn do no oan.... und der is gar so schee....".

Wie gut, dass wir so herrliches Wetter hatten und neben dem Jodeln auch noch ausgiebig wandern konnten. Aber nicht nur das. Ein Mittagsschlaferl in der Sonne war uns auch noch vergönnt.
Herrlich die Herbstfärbung, das goldgelbe Licht und die wunderschönen kleinen Wolken am blauen Himmel. Was für ein Glück!

Auch die Unterkunft war wieder einmal perfekt. Umsorgt von den netten Hüttenwirtinnen konnten wir es uns so richtig gut gehen lassen. Zum Dank stimmten wir noch "Da Summa is außi" an und schließlich flossen auch noch ein paar Tränen zum Abschied.

Schee war´s! Danke an alle, die dabei waren und mit Ihrer Begeisterung und Freude zu einem sehr netten Miteinander beigetragen haben.
Aber vor allem auch an die Monika, die uns mit Ihrer Art des Jodelns einmal mehr begeistert hat!

 


 
 Do. 19. Oktober 2023

Letzte Frauenwanderung

Der wunderschöne Herbst hat uns noch einmal eine herrliche letzte Frauenwanderung ermöglicht. Was für ein würdiger Abschluss!

Wenn ich zurück denke, wie die erste Frauenwanderung Ende April begonnen hatte: Kühle Temperaturen, etwas Sonne und Krokusse, die sich im Schnee versteckt hatten. Und trotzdem hatten wir an diesem Tag viel Spaß miteinander und waren froh, dass die Wandersaison nach einem kühlen Frühjahr nun endlich beginnt.

Ganz anders gestern. Zwar waren auch hier zu Beginn noch Handschuhe angesagt und die warme Jacke. Das änderte sich allerdings schnell. Immer milder und freundlicher wurde der Tag. Aber noch kaum eine Herbstfärbung, alles noch grün, bis auf ein paar Buchen am Gipfel der Karspitze. Herrlich der Blick ins Inntal vom Gipfelkreuz aus. Ein schöner Brotzeitplatz, bei dem wir mit einem Selbstgemachten von der Birgit auf den schönen Tag anstießen.

Dann der grandiose Panoramaweg rüber zum Staudingerköpfl: den Kaiser vis a`vis und den Walchsee zu Füßen. Was will man mehr! Das Ganze fand dann in der Wildbichlalm bei Kaffee und feinstem Kuchen einen würdigen Abschluss.

Schade, dass die Wandersaison schon vorbei ist. So viele schöne Wanderungen waren in diesem Herbst noch möglich. Man möchte gar nicht aufhören. Umso mehr freuen wir uns auf ein Wiedersehen beim Schneeschuhgehen!

Schee war´s!


 
 Mi. 20. September 2023

Logenplatz Fellhorn - ein Traum von einem Bergtag

Wo hat man schon einen Gipfel, auf den eine relativ einfache Wanderung hinauf führt und man anschließend so eine Aussicht hat!

Der Tag war von Anbeginn vielversprechend: Frische morgendliche Herbstluft, klares Licht , herrlichster Sonnenschein und eine höchst motivierte Gruppe!
Zugegeben, die Anreise zum Fellhorn ist weit. Anfahrt bis Reit im Winkl, dann noch das Hüttentaxi zur Hindenburghütte. Aber um ca. 10 Uhr konnten wir dann endlich los marschieren. Wunderschön ruhig war es auf dem Almboden, die Stege durch das Hochmoor noch feucht, die ersten Sonnenstrahlen.... Was für eine Stimmung.

Die abwechslungsreichen Steige hinauf zur Anna Kapelle. Hier bekam man schon einen ersten Eindruck, was für eine Aussicht uns erwartet. Nach einer kurzen Pause ging es dann hinauf zum Gipfel. Atemberaubend die Rundumsicht: 360°!

Dann noch eine gemütliche Brotzeit in der Wiese, ein kurzes Schlaferl, ein Gipfelbild und durch die mit Latschen bewachsenen Hänge hinunter zum Straubinger Haus. Immer wieder mussten wir stehen bleiben: der Chiemsee in seiner ganzen Größe, die Kampenwand, der Geigelstein, Hochgern, Hochplatte... die heimatlichen Berge mal von der anderen Seite.

Dann noch eine Tasse Kaffee und ein Weißbier auf dem Straubinger Haus und zurück über den Almboden der Hemmersuppnalm. Ein paar Mankei tummelten sich genüsslich in der Sonne, bevor es für sie in den Winterschlaf geht.

Was für ein herrlicher Tag, voll mit Eindrücken und Bildern. Das beste Mittel gegen graue Novembertage!


 
 Mo. 04. September 2023

Wanderung mit Blick auf und Sprung in den Weitsee

Wann hat man schon vom Berg oben eine Aussicht auf einen See und kann dann anschließend noch darin schwimmen. Vorausgesetzt man traut sich...........

Schon der Einstieg entlang dem malerischen kleinen Wappach mit seinem Geplätscher und den geschliffenen Gumpen - ein Traum. Dann die einsam gelegene Gräbenalm. Eine Alm wie aus dem Bilderbuch und ganz still alles. Am liebsten würden wir hier bleiben und den Schmetterlingen weiter beim Bestäuben zuschauen.

Doch die Wanderung führt uns weiter. Durch kühlenden Bergwald steigen wir stetig und teilweise steil hinauf zum Stuhlkopf, vorbei an einem aus Birkenholz gefertigten Stuhl. Der Gipfel ein unbeschriebenes Blatt. Aber mit einer Aussicht - grandios. Wie gut, dass dieser Platz noch nirgends "gepostet" wurde, so sind wir ganz alleine heroben und genießen den Ausblick, die Ruhe, die Sonne und die verdiente Brotzeit.

Der Abstiegsweg durch den lichten Buchenwald über den weichen Waldboden eine Wonne, dann noch vorbei an der idyllischen Sotteralm hinunter zum See. Ruckzuck den Badeanzug angezogen und hinein ins sehr kühle Nass! Einige brauchten mehrere Anläufe, andere gingen lieber gleich gar nicht rein und wieder andere wollten gar nicht mehr raus gehen. Was für eine herrliche Abfrischung nach einer so schönen Rundwanderung!


 
 Mo. 31. Juli 2023

Auf einen Ratsch bei der Bischofsfellnalm

Wenn eine Familie zusammen eine Leidenschaft hat , dann findet sich für alles eine Lösung!

Wie die Familie Bichler zu Ihrer Alm gekommen ist und wie sie sie gemeinsam betreiben, ist schon bewundernswert. Bei den Bichlers findet sich für alles eine Lösung, egal, ob eine Sennerin ausfällt oder das Wetter schlecht ist. Zur jetztigen Sennerin sind sie quasi durch Zufall gekommen. Beim Vorbeiwandern hat die Fini gefragt, ob jemand gebraucht wird und seit einer Woche ist sie jetzt auf der Bischofsfellnam die neue Sennerin.
Selbstverständlich bekommt sie tatkräftige Unterstützung von den Bichlers. Der Georg kümmert sich um alles, was rund um die Alm zu tun ist und die Angela bringt den Bergkäse und diverse Kuchen von den Töchtern auf die Alm, damit die Fini die Leute bewirten kann.

So eine Alm braucht schon ein gutes Miteinander und wenn es mal - wie bei uns - regnet und ungemütlich wird, dann werden kurzerhand Tische und Bänke im Stall aufgestellt und der Ratsch und die Brotzeit dort serviert.
Man fühlt sich sofort mittendrin und wenn die Angela und der Georg so von ihrer Alm erzählen, dann wird einem ganz warm ums Herz.

Zum Glück liegt die Hütte weit oben und man muss eine ordentliche Wegstrecke zurück legen, bis man in den Genuss kommt. Manchmal ist es einfach besser, wenn die Dinge nicht so einfach zu erreichen sind!


 
 Mo. 24. Juli 2023

Jodeln auf der Ratzingerhöhe

Was für eine Herausforderung - dieses Mal mussten wir sogar gegen Blitz und Donner anjodeln. Wettertechnisch war alles dabei - Jodeltechnisch auch!

Zum Glück gab es bei dieser Jodelwanderung immer wieder Plätze, wo wir uns unterstehen konnten. Ein ganz eigener Rhythmus entstand daraus. Jodeln quasi von Unterstand zu Unterstand. Wie schön, den Ausblick vom Aussichtsturm zu genießen und "n Franz und Hans seina" dort oben in luftiger Höhe anzustimmen oder den melodischen Übelbacher. Unserer guten Stimmung konnten die Donner und grauen Wolken fast nichts anhaben.
Bis zum Lehrbienenstand der Ratzinger Höhe war es ein bisschen aufregend, aber sicher angekommen, ging es dann ganz entspannt und wie geschmiert. Einen Jodler nach dem anderen schickten wir zwei- und sogar dreistimmig in die herrliche Chiemgauer Voralpenlandschaft. Als würden die Töne beim Anblick förmlich heraussprudeln.

So hatten wir unsere Freude und viel zu Lachen. So waren auch die Ergebnisse beachtlich! Gemeinsam Jodeln macht nicht nur glücklich, sondern vertreibt sogar Gewitter und Regen!


 
 Do. 06. Juli 2023

Frauenwanderung mit gleich mehreren Abenteuern

Bei der einen oder anderen stand der "Kroatensteig" schon länger auf der Wunschliste. Gestern waren die Bedingungen dann endlich ideal dafür und so konnten wir es wagen!

Dank der längeren Trockenphase waren die sonst oft schmierigen Waldsteige weitgehend trocken und gut zu gehen, obendrein war es nicht zu heiß und es wehte immer ein frisches Lüfterl. Und vor allem: Sechs Frauen, die überaus willig waren, die ursprüngliche Route "etwas" auszuweiten und sich auf das Abenteuer "Kroatensteig" einzulassen. Den Name hat er kroatischen Soldaten zu verdanken , die über diesen Übergang ins Land eindrangen.

Anspruchsvoll und Kräfte zehrend war der Steig ins Tirolerische, jeder Tritt erforderte vollste Aufmerksamkeit. Bis wir dann endlich den glitzernde See erblickten. Was für ein Juwel! Sich hier nieder zu lassen und Brotzeit zu machen, war nach der Anstrengung ein besonderes Vergnügen! Danach noch der Abstieg über den Luftbodensteig, der im Vergleich zum Aufstieg mehr oder weniger mühelos zu bewältigen war.

Eine rundum sehr schöne Wanderung, die uns zwar forderte, aber auch Begeisterung weckte. Zum Schluss noch ein erfrischender Schwumm mit Kaffee und Kuchen im Wössner Bad - ein perfekter Wandertag!
Wäre da nicht "Poly" gewesen, die für ein heftiges Unwetter sorgte: Starkregen, Blitze, Hagel und umgefallene Bäume. Die Heimfahrt gleich wieder ein Abenteuer. Wie gut, dass wir da schon im Auto saßen.


 
 Mi. 28. Juni 2023

Ein Hüttenwochende wie aus dem Bilderbuch

Bei der Übernachtungstour auf dem Brünnsteinhaus hatte wirklich alles gepasst: Wetterbedingungen ideal, kleine, abwechslungsreiche Steige, eine herrliche Aussicht, Sonnenuntergang mit Kaiserblick und eine nette Gemeinschaft!

Buchen kann man dieses Zusammenspiel nicht, aber wenn es passt, dann kann man sich umso mehr freuen.
Schon beim Aufstieg durch das malerische Brünntal hatten wir Glück. Kühl und schattig ging es den teilweise recht steilen Steig bergauf. Ablenkung bescherte uns die vielfältige Pflanzenwelt, die am Wegesrand zu sehen war: Vierblättrige Einbeeren, gelber Eisenhut, Waldvögelein und sogar Türkenbund.
Und im Nu waren wir mittags am Ziel, dem gastfreundlichen und herrlich gelegenen Brünnsteinhaus. Hier machten wir erstmal eine genüßliche Pause mit Brotzeit, Bier. und Schauen. Anschließend  Zimmer beziehen und "Powernapping", bevor wir nochmal Richtung Seeonalm los zogen. Auch hier gab es wieder einiges an Blumen zu bestaunen und den wiederkäuenden Kühen bei ihrem Treiben zuzuschauen. Eine Ruhe und Beschaulichkeit, die sich automatisch auch auf uns übertrug.
Danach ein feines Abendessen im gemütlichen Salettl des Brünnsteinhauses und auf der Terrasse Alpenglühen im gegenüberliegenden Kaiser.
Die nette Gemeinschaft in der Gruppe tat ein Übriges, wodurch das Wochenende auf dem Brünnsteinhaus zu einer eindrücklichen und erholsamen Auszeit in den Bergen wurde.

 


 
 Mo. 19. Juni 2023

Sennerin aus Leidenschaft

Der Besuch bei der Sennerin Michaela auf der Stoibenmöser Alm hat uns alle tief beeindruckt!

Abgesehen davon, dass wir bei der Wanderung das perfekte Wetter hatten, war auch die Aussicht rüber zum zahmen und wilden Kaiser an diesem Tag wunderbar. Beste Voraussetzung also für die Wanderung zur Stoibenmöser Alm. Wobei der Schlussanstieg durch den Wald schon bei dem einen oder anderen ein paar Reserven forderte!

Umso größer die Freude am Almboden angekommen zu sein. Die Weite oben auf der Sauermöseralm und der kleine Steig rüber bis zur Stoibenmöser Alm - ein echtes Vergnügen. Und dann die wohlverdiente Brotzeit, die feiner und regionaler nicht sein könnte. Gezaubert von der "Micha", einer jungen Frau mit einer solchen Energie und Leidenschaft für die Alm, die uns alle tief beeindruckte. Eine Alm mit Gästen hat sie gesucht, Käse wollte sie selber herstellen und Milchkühe auf der Alm haben. Alles zusammen ein sehr fordernder Job, der um 4 Uhr morgens beginnt und gegen abends, wenn die letzten Gäste gehen, endet.

Die erste halbe Stunde am Morgen ist der Micha sehr wichtig. Das ist ihre Zeit, da will sie auf den Chiemsee schauen! Aber danach geht es auch schon rund. Melken, Käse machen, Backen bis die ersten Gäste kommen. Und die versorgt sie - wie auch uns - mit einer hervorragenden Brotzeit. Das Hinsetzen und ratschen fällt ihr schwer. Aber sie nimmt sich dann doch die Zeit und erzählt uns von ihrer Leidenschaft Sennerin zu sein. Diese Begeisterung erfüllt uns alle mit großer Bewunderung. Respekt Micha und noch viele schöne Almsommer auf "deiner Alm"!!!


 
 Mi. 07. Juni 2023

Wenn Frauen wandern

Ein bisserl Durchhaltevermögen hat es dieses Jahr schon gebraucht - aber dafür war die Wanderung zu den Pastaualmen dann umso schöner

Ein frisches Lüfterl, ein weiß-blauer Himmel und dazu die schönsten Frühlingsblüher. Das ist es, was Frauen beim Wandern gefällt. Und dann noch die malerisch gelegenen Pastaualmen, ein freundlicher Senner und ein netter Ratsch. Diese Mischung macht die Runde über die Pastaualmen zum Rabeneck so einladend.
Hier wandert man an Almvieh vorbei, das noch neugierig ist, wer da kommt. Aber so richtig aus der Ruhe bringen, lassen sich die Kühe nicht. Wir setzen uns beim Almkreuz zu ihnen. lassen uns von ihrer Gelassenheit anstecken und genießen den Blick in die Weite.
Überhaupt hat diese Wanderung Ausblicke zu bieten, die man sonst nicht hat. Immer wieder stellt sich die Frage, welcher Gipfel das jetzt wieder ist. Quasi ein Perspektivwechsel. Und dabei kann man dann auch wunderbar seine Sorgen hinten lassen und sich einfach an der schönen Landschaft, der netten Gemeinschaft und dem geschenkten Tag erfreuen!

So eine Frauenwanderung, das ist schon was Feines!

 


 
 Di. 16. Mai 2023

Auf dem SalzAlpenSteig von Reichenhall nach Berchtesgaden

Dieses Jahr standen Etappe 7 und 8 des SalzAlpenSteiges auf dem Programm. Dass es dann etwas anders gekommen ist, lag nicht an der mangelnden Begeisterung oder dem kürzlich aufgetauchten Bären, sondern schlichtweg an der Wetterlage!

Eigentlich hatten wir es noch ganz gut getroffen. 1 1/2 regenfreie Tage waren angekündigt und die konnten wir nutzen!
So wanderten wir am 1. Tag von Bischofswiesen auf dem sehr abwechslungsreichen SalzAlpenSteig im ständigen Auf und Ab hinunter nach Bad Reichenhall. Und hier konnten wir in der Alten Saline sogar noch im Garten Kaffeetrinken.
Dass der Regen der letzten Wochen auch etwas Gutes hat, haben wir an der üppigen Vegetation gesehen. Herrlich das helle Grün der erwachenden Birken und die frische Mailuft dazu.

Und dank unserer gemütlichen Unterkunft in Bischofswiesen konnten wir es uns nach der Wanderung dann so richtig gut gehen lassen. Ein sehr familiäres Haus mit gutem Service und feinem Essen macht so manche Wetterlage wett. Und wie so oft, gab es dann auch besonders viel zu lachen und eine gute Stimmung.

Am letzten Tag mussten wir dann umplanen, aber auch hier konnten wir noch ein Teilstück des 3. Soleleitungsweges nach Berchtesgaden gehen. Wunderschön die alten Villen und Bauernhäuser mit den üppigen Blumenwiesen. Die Berchtesgadener Berge blieben in Wolken gehüllt. Die schauen wir uns dann im nächsten Jahr - bei der Fortsetzung des SalzAlpenSteiges an!


 
 Mo. 08. Mai 2023

Botanische Wanderung zu Bergblumen, Heilkräutern und Giftpflanzen

Schön wär´s. Aber die Vegetation war heuer so weit zurück, dass das Pflanzenfinden für Günter Fleischmann gestern zu einer detektivischen Meisterleistung wurde.

Für einen Laien kaum erkennbar, wies uns Günter Fleischmann eins ums andere Mal darauf hin, was hier alles schon wächst. Das "Mausloaterl", später mal eine ordentliche Schafgarbe oder der winzige Baldrian mit seinen hübschen rosa Blüten, wäre von uns sicher unbeachtet geblieben. Eigentlich eine große Vielfalt, die da zu sehen war. Man musste nur ein sehr gutes Auge haben.
Besonders faszinierten uns die vielen Volksnamen und die Verwendung in der Volkmedizin, die Günter Fleischmann zu nahezu jeder botanischen Bezeichnung kennt. Wie "Hoalblatt" für Sanikel oder "Hemadstanzal" für das Buschwindröschen oder " Muttergottesschücherl für das Buchskreuzblümchen.

Sehr erfreulich war auch, dass wir so herrliches Bergwetter hatten. Nach den vielen Wochen mit Kälte und Regen tat so ein wärmender Frühlingstag in den Bergen unheimlich gut. Das war Balsam für die Seele!

So war die gestrigen Botanische Wanderung wieder sehr interessant und informativ. Bleibt nur zu hoffen, dass man sich wenigstens einen kleinen Teil davon merken kann!

 


 
 Mi. 26. April 2023

Der etwas andere Saisonauftakt

Eigentlich stellt man sich eine Frühlingswanderung zu den Krokussen etwas anders vor. Wärmende Sonnenstrahlen und leuchtende Blühten. Aber heuer ist einfach alles anders.

Trotz der widrigen Wetterbedingungen hatten sich zahlreiche Frauen gefunden, die letzten Mittwoch zu den Krokussen wandern wollten. Eigentlich wäre das auch gut möglich gewesen, da wären sie gewesen, wenn da nicht der Schneefall von Dienstag Nacht gewesen wäre......

Und trotzdem! Wir hatten nur zu Beginn Regen und später bei der Brotzeit sogar kurze Sonnenfenster. Und die Hauptsache war ja für uns, dass wir wieder mal zusammen auf den Berg gehen konnten. In einer netten Gemeinschaft unterwegs zu sein und sich auszutauschen. Frische Luft zu tanken und wieder in Bewegung zu kommen.

Und obendrein haben wir noch ein nettes kleines Cafe kennengelernt und sehr guten Kuchen gegessen. Was will man mehr zum Saisonauftakt!