So. 16. Dezember 2018

Start in die Schneeschuhsaion

Alles ein bisschen ungewohnt am Anfang. Wie rum ziehe ich meine Gamaschen an, wie dreht man den Knopf von der Bindung zu und welche Handschuhe ziehe ich am besten an?

Alles Fragen, die man sich bei der ersten Schneeschuhtour stellt. Und zwar nicht nur, wenn man überhaupt zum ersten Mal auf Schneeschuhen steht, sondern wenn es zum ersten Mal im Winter wieder los geht.
Aber Schneeschuhgehen verlernt man nicht! Genauso wenig wie Fahrradfahren. Und neben dem Beherrschen der technischen Dinge stellt sich dann auch wieder das vertraute Glücksgefühl ein, wenn man durch den frischen Schnee stapft.

Ideale Bedingungen fanden wir gestern für unsere erste Schneeschuhtour vor, die über die Wiesen der Sachranger Almen ging. Üppig war die Schneemenge nicht, aber dafür war es der reinste Pulver, fluffig und leicht und dazu eine geradezu mystische Lichtstimmung.
Schon nach den ersten Schritten breitete sich die vertraute Ruhe in uns aus, wir lauschten der Stille und bestaunten das Weiß rund herum.
Und so wundert es einen nicht, dass wir beim Abstieg durch die pulvrigen Hänge in den Schnee gesprungen sind, wie die kleinen Kinder. Das hat Suchtcharakter. Davon will man unbedingt mehr haben. Mal sehen, was der Winter noch so bringt.


 
 Di. 23. Oktober 2018

Wenn sich der Herbst verabschiedet und die ersten Nebel steigen

dann werden vergessene Pfade zu einem mystischen Naturschauspiel.

Schon beim Losgehen bekamen wir zu spüren, dass die sommerlichen Herbsttage nun vorbei sind und wie es ist, wenn statt Sonne Nebel im Tal sitzt. Was zunächst ein wenig "ungemütlich" wirkte, entwickelte sich zu einer Wanderung mit besonderen Eindrücken.

Wanderten wir doch nicht nur im Nebel, sondern obendrein auf "vergessenen Pfaden". An manchen Stellen war der wenig begangene Pfad über die noch grünen Almwiesen kaum erkennbar. Wie bunte Farbklexe lag das rote Laub der Buchen darauf. Das Rascheln der Blätter, der leichte Bergwind und das Ziehen der Nebel gab der Wanderung einen mystischen Charakter.
Beeindruckend, als sich die Nebelschwaden lichteten und die Wände des Breitensteins zu sehen waren. Imposant die steilen Felswände und Steinrinnen. Wo einst Almen standen, waren nur noch Steinreste und Latschen zu sehen. Junge Bäume eroberten sich die gerodeten Flächen zurück.

Wie herrlich, als sich oben auf der Schneid der Nebel lichtete und blauer Himmel zu sehen war. Sonnenstrahlen wärmten unseren Rücken bei der Brotzeit und erhellten uns den Abstieg. Was vorher fast gespenstisch wirkte, war auf einmal eine aussichtsreiche Wanderung mit Blick bis ins Tal.

 


 
 Mo. 15. Oktober 2018

Chiemgauer Bilderbuch Überschreitung - ein einziger Herbsttraum

Wenn herbstliche Färbung, spätsommerliche Temperaturen, großartige Ausblicke und eine nette Gruppe zusammen treffen, dann darf man zu Recht von einer Bilderbuch Tour sprechen.

Schon zu Beginn auf dem malerischen Bergweg entlang des Dürnbachs bekamen wir einen ersten Eindruck von dem, was uns die nächsten drei Tage begleitete: Goldenes Herbstlicht, raschelndes Laub, wärmende Sonnenstrahlen und die Gerüche des Herbstes. Stimmungsvoll waren die täglichen Wanderungen durch das sehr abwechslungsreiche Gelände der Winklmoosalm bis rüber zum Fellhorn.

Während der erste Tag noch ein gemütlicher Einstieg war, war der zweite Tag schon fordernder. Aber dank der kleinen Steige und beeindruckenden Aussichten war auch dieser Tag sehr kurzweilig. Ruhige abgeschiedene Plätze im Wald oder auf den Wiesen luden zum Verweilen und Schauen ein. Auf dem Hochplateau kamen wir dann aus dem Staunen nicht mehr heraus: 360° Rundumsicht! Und erst der Blick vom Fellhorn am dritten Tag! "Josefine - du hast uns nicht zu viel versprochen".

Besonders schön war auch das Beisammensein in der Gruppe. Von 30 bis 78 waren wir ein gut durchmischtes Grüppchen, Männer und Frauen. Für einige die erste Tour von Hütte zu Hütte. Anfängliche Aufregung und Bedenken wichen einem harmonischen Miteinander und dem Gefühl des Aufgehobenseins.
Theresia würde nächstes Jahr gerne in derselben Besetzung wieder unterwegs sein. Angelika fand die Tage einfach grandios und für mich war es ein wunderbarer Abschluss einer gelungenen Wandersaison!


 
 Mo. 17. September 2018

Von Baum zu Baum Radltour

Von Linden, die das Urteil "ablindern", über Hexenbäume bis hin zum "Baumbusseln"...

Bei herrlichstem Herbstwetter starteten wir in Prien. Neben einem Großteil heimischer Teilnehmer waren auch Janscheckfans extra aus Plattling angereist, um den Baumgeschichten von Thomas Janscheck zu lauschen.

Die erste Station unserer Radltour machten wir beim Baum der Erkenntnis in der Kirche von Urschalling, hier führte uns Thomas Janscheck in die ursprüngliche Bedeutung des Baumes ein. Nämlich dass der Baum bereits in den Religionen von großer Bedeutung war und von jeher ein geachteter Begleiter des Menschen. Ob Dorflinden, Marienbäume oder Hausbäume - sie alle wurden zu einem bestimmten Zweck oder Anlass gepflanzt.

Einen besonders schönen Lindenbaum trafen wir in Höhenberg bei Aschau an. Herrlich der stattliche alte Baum, die bereits einsetzende Blätterfärbung, die kleine Kapelle. Ein wunderbarerer Platz um der Bewandtnis der Linden zu lauschen. Von Aschau fuhren wir weiter an der Prien entlang. Auch die Bäume am Wasser haben nämlich ihre ganz eigene Geschichte, wie z.B die Weiden, die sog. Hexenbäume.

Ein ganz besonderer Höhenpunkt war jedoch der Besuch der 1000 jährigen alten Frau Eibin zwischen Frasdorf und Wildenwart. Nur der Kenner findet den Weg und die Geschichte über diesen Baum und den entsprechenden Platz.

Der Rückweg führte uns dann noch an einem wunderbaren Obstanger vorbei, wo uns Thomas Janscheck abschließend den Brauch des "Baumbusselns" erklärte.

Ein wahrlich inspririerender und berührender Tag in traumhafter Chiemgauer Herbstlandschaft!


 
 Sa. 11. August 2018

Zu Besuch auf der Alm des Bischofs

Eine Alm, wie gemalt, ein Platz auf der Schneid und die beiden Sennerinnen Anna und Lisa. Das ist schon ein paar Höhenmeter wert.

Ganz mühelos ist er nicht, der Weg zur Bischofsfellnalm. Was zunächst ein einfacher Bergweg ist, entwickelte sich später zu einem etwas unwegsamen Steig, der einen ganz schön ins Schwitzen bringt. Doch da waren wir uns alle einig: Die Mühen haben sich gelohnt, denn die Bischofsfellnalm ist schon eine ganz besondere Alm.

Eine kleine Hütte aus dem 11. Jahrhundert, die früher dem Bischof gehörte, oben auf der Schneid sitzt und Wind und Wetter aushalten muss. Die Familie Bichler hat sich in die Hütte verliebt und vor zwei Jahren von Grund auf saniert. Nicht nur die Stube ist mit vielen liebevollen Details versehen, auch der Raum zum Käsen ist perfekt ausgestattet!

Und das braucht es auch. Die beiden Töchter, Anna und Lisa haben neben den Kälbern vier Milchkühe, von deren Milch sie zweimal pro Tag Käse machen: Bergkäse, Almkäse und eingelegten Käse, alles vom Feinsten. Anna, die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin hat ihre Käsekenntnisse an die Schwester Lisa weiter gegeben. Während sie selber sich um Kühe, Kälber und Schweine kümmert, "Schnitzerl klopfen" nennt sie das.
Viel Arbeit haben die beiden, weil sie neben der Versorgung der rund 40 Stück Rinder den Wanderern auch noch eine hervorragende Brotzeit und Kuchen anbieten.
Am Wochenende kommen dann noch die Eltern, Vater und Mutter Bichler und helfen mit. Sonst ginge es auch nicht. Dass diese Alm ein echtes Familienprojekt ist, das spürt man durch und durch!

 


 
 Mo. 30. Juli 2018

Auf einen Ratsch bei der Marianne - eine Sennerin wie man sie sich nur wünschen kann

Wer glaubt, dass 23jährige nur chillen und am PC sitzen wollen, der muss auf die Dürnbachalm kommen und wird dort eines ganz anderen belehrt....

Es ist der erste Almsommer für Marianne auf der Dürnbachalm. Vorher war sie auf dem Heuberg in der Bewirtung, aber eine Alm alleine führen, ist für die 23jährige eine neue Erfahrung.
Die Dürnbachalm hat sie von einem sehr erfahrenen Senner, dem Peter aus Reit im Winkl übernommen. Der Peter hat sie eingeführt in die Geheimnisse des Käsens und dann hieß es alleine zurecht kommen. Und das will was heißen, bei vier Milchkühen und täglich ca. 30l Milch.
Jeden 2. Tag macht die Marianne Almkäse, Bergkäse oder eingelegten Käse. Alleine der Kessel zum Erhitzen der Milch wiegt an die 30 kg.

Wie so eine junge Frau das schafft, das fragten sich die interessierten Mitwanderer und ich. Dass ihr das so gut gelingt, liegt sicherlich an ihrer positiven Herangehensweise. Als ausgebildete Dorfhelferin ist sie einiges gewohnt und von der elterlichen Landwirtschaft auch den Umgang mit den Rindern. Marianne hat eine natürliche Autorität im Umgang mit ihren 40 Stück Vieh. Aber man spürt auch sehr deutlich, wie gern sie ihre ihre Kia, Kaiwe und Koima mag.

Neben dem Melken, Käsen und Rinder beaufsichtigen muss Marianne noch Schwenden und müden Wanderern eine Stärkung reichen. Dass sie auch das hervorragend kann, davon durften wir uns bei einer gschmackigen Käsbrotzeit überzeugen.
Der abschließende Rundgang durch die Alm, den Stall und die Besichtigung des Käsekellers mit den vielen aufgereihten Käselaibern hat uns alle ganz begeistert.

Ein Bauer, der so eine Sennerin hat, kann sich glücklich schätzen! Wir waren es jedenfalls!


 
 Mo. 09. Juli 2018

Gegen oder für alles ist ein Kraut gewachsen

Ob Kopfschmerzen, Gicht, Frauenleiden oder sonstige Erkrankungen. Gegen oder für alles ist ein Kraut gewachsen. Man muss es nur kennen!

Und dafür hatten wir bei dieser Wanderung zwei echte Experten dabei: Dr. Günter und Beatrix Fleischmann, beide Apotheker aus Bad Aibling mit einem großem Wissen in Sachen Kräuter und Homöopathie.

Riechen und schmecken war angesagt. Hier eine Blüte zum Essen, dort eine zum Riechen, hier ein Blatt, das bei Bienenstichen hilt und dort ein Stängel, der spontan zu Energie verhilft, wenn man am Berg mal schlapp macht.
So groß das Wissen der beiden Referenten war, so groß war unser Interesse. Da wurde gerupft, gesammelt und gefragt, was das Zeug hält. Kaum zu glauben, was es auf unserem Weg zur Chiemhauer Alm alles am Wegesrand zu finden gab.

Geht man sonst oft achtlos durch den Wald und denkt nur an die Blumen auf der Alm, so wurden wir dieses Mal eines Besseren belehrt: Einbeere, Sanikel, Schachtelhalm, Greiskraut, Zahnwurz, Salomonssiegel, Haselwurz.... und noch vieles mehr, was es allein im Wald zu entdecken gab.
Auf den Almwiesen dann die Klassiker wie Blutwurz, Johannsikraut, Rotklee, Storchenschnabel, Heilziest, Dost, Schlangenknöterich... Wie gut, dass wir auf der Alm eine Einkehr und "Aufnahmepause" hatten!

Auf dass wir uns das eine oder andere neu hinzugekommene Kraut merken können! Zumindest diesen Bergsommer lang!

 


 
 Mo. 25. Juni 2018

Familienwanderung auf die Weissenalm

Schwierig waren sie schon ganz schön, die Fragen, die sich Chiemsee Alpenland für das OVB-Gewinnrätsel ausgedacht hatte. Aber es gab dann doch drei Familien, die sie gewusst hatten und in den Genuss einer Familienwanderung auf die Weissenalm kamen.

Dass die drei Familien wandererprobt waren, das merkte ich gleich nach den ersten Metern. Flott stürmten die Kinder los, so dass die Erwachsenen gerade noch mitkamen.
Die Kinder hatten ja auch alle Hände voll zu tun. Schließlich sollten Sie die vielen Fragen des von mir vorbereiteten Bergquiz beantworten. Neben der Frage, welche Spuren Kühe hinterlassen, sollten sie verschiedene Äste und Zapfen sammeln, Vogelstimmen erraten und Pflanzen suchen, die Kühe gar nicht gerne fressen....
Sichtlich interessiert waren die Kinder an den Ausführungen und Fragen zur Alm, so dass der Aufstieg zum Erlbergkopf recht kurzweilig war. Die Frage nach den beiden Seen im Tal war auch ganz schnell beantwortet, die Höhe der Kampenwand bereitete den Eltern dann schon ein bisschen Kopfzerbrechen. Obwohl die Eltern eigentlich als "Joker" gedacht waren.

Besondere Freude hatte der 5jährige Vitus an den wilden Erdbeeren, die er sich für den Gipfelaufstieg als Stärkung in den Mund schieben konnte. Georg, Jakob, Johanna und der kleine Simon waren hervorragende Kundschafter für den etwas zugewachsenen Abstiegsweg runter zur Weissenalm.
Hier angekommen hatten wir alle einen Mordshunger. Wie gut, dass die Sennerin Irmi schon ihre gschmackigen Brotzeitbrote hergerichtet hatte und wir sogar ihren selbst gemachten Mozarella genießen durfte.

Mit einem gemeinsamen Jodler verabschiedeten wir uns von der Irmi und der Weissenalm und traten den Rückweg ins Tal an. Ein rundum schöner Tag für Groß und Klein!


 
 Mo. 18. Juni 2018

1. Ratsch bei der Sennerin Katharina Kern

Ein Besuch bei der Sennerin von der Schweinssteigeralm ist immer ein Vergnügen! Nicht nur, weil Katharina so viel zu berichten hat, sondern weil auch die Wanderung zu ihr auf die Alm so wunderschön ist.

Besser hätten wir den Zeitpunkt nicht erwischen können! Der Weg durchs Arzmoos war an Blütenpracht nicht zu überbieten. Orchideen in unterschiedlichsten Farben, Waldvögelein und Arnika säumten unseren Weg.

Die jungen Kälber hatten eine riesen Freude über den Besuch und begrüßten uns mit ihren Gebimmle. Auch die Pensionspferde waren neugierig und ließen sich vor der Alm blicken. Der Wasserfall vom Arzmoos plätscherte nur so herab. Eine wahre Freude war die 2 stündige Wanderung rüber zur Schweinssteigeralm.

Bei herrlichstem Sonnenschein durften wir uns auf dem Hüttenbankerl nieder lassen und bekamen eine fürstliche Brotzeit gereicht. Brot, Käse, Wurst: alles aus der Region. Und während wir so speisten erzählte uns Katharina von ihrem Almalltag. Wann sie aufsteht, wieviel Tiere sie versorgen muss, was sie mit der Milch macht....  Jede Besucherin durfte fragen, was sie interessiert und obendrein durften wir noch einen Blick in ihre Hütte und den Stall werfen.

Ein rundum interessanter Almratsch und eine herrliche und sehr abwechslungsreiche Wanderung obendrein!


 
 Do. 14. Juni 2018

Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Wer glaubt, dass der SalzAlpenSteig einfach bloß ein weiterer Weitwanderweg ist und eh nichts Neues zu bieten hat, der täuscht sich gewaltig.

Seit 2015 gibt es den SalzAlpenSteig, der in 18 Etappen von Prien am Chiemsee über Königssee zum Hallstätter See führt, grenzüberschreitend von Deutschland bis nach Österreich und immer auf den Spuren des Salzes.
Besonders reizvoll sind dabei die Etappen in den Chiemgauer Voralpen, weil sie in Ihrer Wegführung auch für Heimische etwas Neues zu bieten haben. Der SalzAlpenSteig e.V. beauftragte mich mit der Führung von zwei Tagestouren.

Die erste Wanderung startete in Aschau über den Fellerer, über Sagberg und den Zellboden hinauf zur Schmiedalm, dem höchsten Punkt. Dann über die wunderbare Kräuterwiese hinüber zur Käseralm. Weit war diese Etappe, die ein Teil der 4tägigen SalzAlpenTour rund um die Hochries ist. Aber dafür um so abwechslungsreicher und darüber hinaus ist diese Etappe sehr geschichtsträchtig. Nicht nur das Salz, das Erz und Holz waren unsere thematischen Begleiter, sondern natürlich auch die Herrschaft von Hohenaschau und die Säumer vom Samerberg.

Nicht weniger spannend war die Wanderung vom Museum Klaushäusl hinauf zum Strehtrumpf rüber bis zur Rachlalm, wo wir eine hervorragende Brotzeit serviert bekamen - spendiert vom SalzAlpenSteig e.V. . Der Weg hoch über der Staffnalm rüber zur Moier- und Hefteralm war eine Aneinanderreihung von Aussichtsplätzen.
Der abschließende Kaiserschmarrn in der Hefteralm war das "I-Tüpfelchen" einer wunderschönen und ebenso abwechslungsreichen SalzAlpen-Tagestour, die natürlich  auch mit allerhand Wissenswertem über die Almen und das Salz gespickt war.


 
 Mo. 04. Juni 2018

Lesung im Schusterhof in Bergen

Johanna Bauer las aus ihrem Buch "auf den Bergen wohnt die Freiheit"

Johanna Bauer, Jornalistin und selbst seit einigen Jahren den Sommer über als Sennerin auf der Alm, berichtete den rund 60 Zuhörern über das Leben der Sennerinnen in den bayerischen Alpen vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Welch ein Glück, dass Johanna Bauer an diesem Abend noch Zeit hatte, denn schon zwei Tage später sollte es auf ihre Alm in die Schweiz gehen.
Die Journalistin brachte uns an diesem Abend nicht nur sehr gut recherchiertes Hintergrundwissen zum Leben auf der Alm, sondern konnte auch von eigenen Erfahrungen berichten.

Besonders interessant und lebendig war die Bildreise durch die Sammlung von Alois Burmer, der es hervorragend verstand, das Klischee-Bild von der feschen Sennerin zu bedienen. Darin zeigte sich sehr gut, wie Wunsch und Wirklichkeit vom Bild der Sennerin stark verschwammen.

Ein herzliches Dankeschön an Johanna Bauer sowie an Anette Hagenau und Melina Mois von der Stadtbücherei Traunstein, durch deren Unterstützung die Lesung erst möglich war!


 
 Do. 24. Mai 2018

Frauenwanderung ins Enzianparadies Oberauerbrunstalm

"Wenn Frauen wandern, dann lacht der Himmel" und auch der Enzian!

Ein wahres Enzianparadies findet man normalerweise gegen Ende Mai auf der Oberauerbrunstalm. Der ganze Hang hinauf Richtung Hochplatte ist übersäht mit den herrlich blauen Blumen, die zu den ersten Frühlingsblühern auf den Almen zählen.
Aber nachdem wir heuer zwei Wochen früher dran sind als sonst, war der Enzian bei unserer Wanderung schon wieder auf dem Rückzug.
Die Sennerin, Maria, die uns bei unserer Ankunft so herzlich begrüßt hatte, gab uns noch den einen oder anderen Tipp, wo noch welche zu finden waren. Aber auch ohne Enzian wäre die Wanderung ein buntes Farbenspektakel gewesen: Teufelskrallen, Primeln, Kugelblumen, Flockenblumen......

So ein Anblick lässt Frauenherzen höher schlagen und wenn es dann auf der Alm noch frische Almnussen und einen Kaffee dazu gibt - von der Sennerin selbst gemacht - dann ist der Tag perfekt.

Ein weiteres tat die nette und ausgelassene Stimmung unter den Frauen, so dass es neben Infos zu Landschaft, Pflanzen und Kartenkunde auch viele gute Gespräche gab.

So hieß es dann auch zum Schluss "so einen Mittwoch nur unter Frauen - den gönne ich mir jetzt öfters".

 


 
 Mi. 07. März 2018

Ende der Schneeschuhsaison mit tollen Rückmeldungen

Eine wunderbare Schneeschuhsaison mit vielen Schneeschuhtouren geht für mich zu Ende. Herrlich schöne Schneeschuhtouren waren diesen Winter möglich, viele schöne Erlebnisse und ausgesprochen nette Begegnungen.
Der höchste Lohn ist es jedoch, wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer so zufrieden sind......

"Die Entdeckung der Schneeschuhe durch Dich und die wunderbaren Winterwelten, die man mit ihnen – in unserem Fall sogar fast vor der Haustür – erobern kann, war eine absolute Bereicherung für mich in diesem Jahr. Vielen Dank dafür!" (Brigitte 05.03.2018)"

"Ich bin dank Deiner Touren zu einem absoluten Schneeschuhtourenfan geworden. Eine ganz feine Sachen den Winter in den Bergen zu verbringen und von Dir entsprechend nahe gebracht. Danke noch mal und bis auf bald." (Elena 28.02.2018)

"Vielen tausend Dank, dass ist echt eine Freude und ein absolutes Rundumpaket was Du da bietest. Ich habe das We sehr genossen, spüre noch sehr nach nicht zuletzt in Form von Muskelkater.
Josefine ich habe selten so ein stimmiges "Konzept" (das Wort trifft es nicht ganz, da da Dein Herz nicht zum Tragen Kommt) erlebt.
Die Webseite ist so schön und macht Lust und hält was sie weckt und verspricht. Du hast Deine Philosopie und Persönlichkeit gut getroffen und transportiert. Der Schneeschuhschnuppertag.. toll.. mit all den Infos nebenher, gute Stimmung, Humor und gutes Gespür für die Gruppe und den Einzelnen.
Ich freue mich sehr auf Dich "gestossen" zu sein." (Beate 15.02.2018)

"Wir haben den Tag gemeinsam mit Euch sehr genossen. Großes Lob an die Führerin Josefine und den tollen Fotografen Sigi. Auch die Gruppe fanden wir sehr nett. Sprich ein rundum gelungener Tag, das machen wir auf jeden Fall wieder." (Susanne 19.01.2018)